🚨 NIS2 ist nun in Kraft getreten. Sicherheitsbewusstsein ist in der EU nun gesetzlich vorgeschrieben.

Einhaltung prüfen
Starten Sie Ihre kostenlose Testphase
Zurück zum Ressourcenzentrum

Im Homeoffice arbeiten? So können Mitarbeiter sicher online von zu Hause aus arbeiten

Sicher online von zu Hause arbeiten: Die Arbeit im Homeoffice bietet viele Vorteile, bringt aber auch die notwendigen Herausforderungen mit sich. Haben Sie alles richtig eingerichtet, damit sicheres Arbeiten von zu Hause in Ihrer Organisation die Norm ist? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, alle Sicherheitsmaßnahmen erneut zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Updates abgeschlossen wurden.

Sicher online von zu Hause arbeiten

Die Vorteile des Arbeitens von zu Hause sind sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer offensichtlich.

Mitarbeiter sind produktiver, kreativer und zufriedener. Zudem gibt es weniger Fehlzeiten, weniger Infrastruktur und geringere Kosten für Homeoffice-Arbeitsplätze. Diese Vorteile sind allesamt Gründe, hybrides Arbeiten zu etablieren.

Doch wie können Mitarbeiter sicher remote arbeiten? Während der Coronakrise ist die Zahl der im Homeoffice arbeitenden Personen erheblich gestiegen. Um Cyberkriminellen keine Angriffsfläche zu bieten, möchten wir im Folgenden einige Anhaltspunkte und Empfehlungen geben, damit Mitarbeiter digital sicher von zu Hause aus agieren können.

Sicher im Homeoffice arbeiten? So geht's!

Geräte aktuell halten (Patching)

Mitarbeitende nutzen im Homeoffice oft ihre Laptops, Desktops, Tablets oder Smartphones, sogenannte BYOD (Bring Your Own Device). All diese Geräte müssen stets die neueste Version des Betriebssystems installiert haben. Zusätzlich muss auf allen Geräten die aktuellste Antivirus-Software installiert sein. Die Behebung von Fehlern oder die Entdeckung von Schwachstellen im System erfolgt immer über einen Security-Patch (eine Software des Herstellers). Geräte, deren Betriebssysteme und Sicherheitssoftware aktualisiert wurden, sind gegen die meisten Cyber-Bedrohungen geschützt. Cyberkriminelle nutzen häufig Schwachstellen in älteren Betriebssystemen und Software aus.

Sorgen Sie für eine gute Firewall auf dem PC oder Laptop

Sobald ein PC oder Laptop mit dem Internet verbunden ist, sind Benutzer Gefahren ausgesetzt. Denken Sie an Malware, Hacking, Online-Betrug oder Identitätsdiebstahl. Dies können Sie verhindern, indem Sie eine sogenannte Firewall installieren, eine virtuelle „Mauer“, die Bedrohungen von außen abwehrt. Die Firewall bestimmt anhand mehrerer Regeln, welcher Nachrichtenverkehr blockiert oder welcher Nachrichtenverkehr zugelassen wird. Einfach ausgedrückt, trennt die Firewall das Gute (Vertrauenswürdige) vom Schlechten (Unzuverlässigen).

Wie können Sie eine Phishing-E-Mail erkennen?

Eine weitere Form der Cyberkriminalität ist das Versenden von phishing E-Mails. Phishing E-Mails scheinen von einer bekannten Organisation oder Person zu stammen, in Wirklichkeit ist die E-Mail aber von einem Cyberkriminellen. Die Mail enthält Anhänge, Textnachrichten, Links oder Zahlungsaufforderungen. Auf diese Weise können die Cyberkriminellen den Zugangscode erlangen und sich in das Netzwerk einer Organisation einloggen. Klicken Sie also niemals auf unbekannte Links oder Anhänge und geben Sie keine Informationen ein.

Phishing-E-Mails: Wie Sie sie erkennen können:

  • Überprüfen Sie die URL
  • Geben Sie niemals persönliche Daten preis. Behörden, Banken und Versicherungen werden diese niemals per E-Mail anfordern.
  • Je unpersönlicher die Anrede, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Phishing.
  • Achten Sie auf Rechtschreibfehler
  • Eine .exe-Anlage erhalten? Öffnen Sie diese nur, wenn der Absender bekannt ist.

Versehentlich einen Anhang geöffnet? Dann ändern Sie sofort den Zugangscode, und wenn es sich um ein Gerät des Arbeitgebers handelt, kontaktieren Sie direkt den Systemadministrator.

Starke Passwörter, Passwort-Manager und Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Verwendung eines (oder mehrerer) starker Passwörter ist unerlässlich. Es schützt Unternehmensdaten auf allen Geräten, aber auch Daten in der Cloud oder einem E-Mail-Konto. Neben Zahlen und Buchstaben besteht ein starkes Passwort aus Satzzeichen, Sonderzeichen und Großbuchstaben. Es ist auch möglich, eine lange Passphrase zu verwenden. Je länger der Satz, desto sicherer.

Da viele verschiedene Programme und Systeme verwendet werden, die einen eindeutigen Anmeldecode erfordern, wird ein Passwort-Manager empfohlen. Er ist wie ein digitaler Safe, in dem alle Ihre Anmeldedaten gespeichert werden können. Das Einzige, was Sie sich merken müssen, ist das Passwort des Passwort-Managers. Sobald Sie ein Programm öffnen oder eine Website besuchen, füllt der Passwort-Manager Ihre Anmeldedaten automatisch aus. Gute Passwort-Manager sind unter anderem 1Password, RememBear, Nordpass, Dashlane und Keeper.

2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) sichert digitale Systeme noch besser ab. Sie ist die zweite Schutzschicht einer Anwendung oder eines Systems. Man kann es sich wie eine Tresortür vorstellen, die sich nur mit zwei unterschiedlichen Schritten öffnen lässt. Denken Sie an einen Fingerabdruck und einen PIN-Code oder einen Login-Code und einen PIN-Code. 2FA wird für Mitarbeiter empfohlen, die administrative Rechte besitzen oder mit sensiblen Daten arbeiten.

Arbeiten im Homeoffice in der Cloud

Die Cloud ist nichts weiter als ein Online-Arbeitsplatz, eine virtuelle Umgebung, die jederzeit konsultiert werden kann. Der Zugriff auf die Cloud ist von jedem Gerät aus mit Ihren Zugangsdaten und 2FA möglich.

Das Arbeiten im Homeoffice in der Cloud ist genauso sicher wie in der Cloud im Büro. Viren oder Malware können sich vom Heimarbeitsplatz aus nicht in der Cloud verbreiten. Dies kann jedoch zu Problemen mit der Hardware führen, was eine geringere Mitarbeiterproduktivität zur Folge hat. Die Sicherheit der Heimausrüstung ist daher von großer Bedeutung.

Arbeiten im Homeoffice in der Cloud spart Zeit und hält Sie produktiv

In der Cloud hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen Speicherplatz. Es gibt auch einen gemeinsamen Speicherplatz. Ein Vorteil eines solchen gemeinsamen digitalen Speicherplatzes ist, dass keine Dateien hin- und hergeschickt werden müssen, was viel Zeit spart. Da Geschäftsanwendungen und Daten an einem Ort gespeichert sind, bedeutet dies auch mehr Übersicht. Mitarbeiter sind dadurch noch produktiver.

Wir sind immer für Sie da, versprochen!

Jetzt kostenlos registrieren und nie wieder Stress mit Cyberkriminalität haben.

14 Tage gratis testen

Zusätzliche Tipps für sicheres Arbeiten im Homeoffice

Familienmitglieder von beruflich genutzten Geräten fernhalten

Nur der Mitarbeiter hat Zugang zu den Geräten, die er oder sie für die Arbeit im Homeoffice nutzt. Lassen Sie die Geräte, mit denen Sie arbeiten, nicht unbeaufsichtigt. Stellen Sie sicher, dass Partner oder Kinder keinen Zugriff auf Ihr Konto haben und dass es mit einem einzigartigen Zugangscode geschützt ist. Installieren Sie empfohlene Updates rechtzeitig, damit Ihre Geräte immer auf dem neuesten Stand sind. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, den Laptop oder PC zu sperren, sobald Sie Ihr Homeoffice für eine Weile verlassen. In den Systemeinstellungen können Sie auch festlegen, wann das System gesperrt werden soll. Eine schnelle Möglichkeit zum Sperren ist die Tastenkombination Windows + L (bei Apple mit Strg + Befehl + Q). Durch Drücken der Leertaste kann sich der Benutzer mit einem Zugangscode erneut anmelden.

Persönliche Daten, getrennt halten

Die Verantwortung für die Trennung von Unternehmensdaten und persönlichen Daten liegt beim Homeoffice-Mitarbeiter. Die Trennung von Daten ist nicht nur sicherer, sondern auch übersichtlicher.
Arbeiten Sie vorzugsweise auf einem vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten PC oder Laptop. Werden geschäftliche Aktivitäten auf einem privaten Computer durchgeführt, können Daten auf dem System des Mitarbeiters verbleiben. Speichern Sie keine Daten auf einem NAS zu Hause. Dieses (und/oder ähnliche Systeme) ist anfällig für Konfigurationsfehler und ein Ziel für Hacker.

Vorsicht vor Diebstahl

Verhindern Sie den Diebstahl von Geräten (geschäftlich oder privat). Lassen Sie einen Laptop nicht unbeaufsichtigt oder gut sichtbar in einem Auto liegen und räumen Sie den Laptop weg, wenn Sie das Haus verlassen. Ein einfaches Diebstahlschutz-Zubehör ist das Kensington-Schloss.

Wenn die Organisationen über MDM, eine Mobile Device Management-Lösung, verfügen, kann gestohlene Ausrüstung damit wiederhergestellt oder aus der Ferne (harmlos) geleert werden. Diese Funktion sollte niemals deaktiviert werden. Eine gute MDM-Lösung ist Mobile Iron.

Beim Lagern von Geräten, insbesondere Bluetooth, ausschalten. Das Gleiche gilt für kabellose Tastaturen und Mäuse. Potenzielle Diebe suchen mittels Funksignalen nach „Objekten“.

Informationen sicher aufbewahren

Haben Sie Notizen gemacht oder Dokumente ausgedruckt? Da Geschäftsunterlagen sensible Informationen enthalten können, sollten diese niemals im Altpapier zu Hause landen. Falls Sie keinen Aktenvernichter besitzen, bringen Sie alles ins Büro und vernichten Sie es dort. Die Arbeit von zu Hause ist interessant, birgt aber Risiken.

Fazit für sicheres Arbeiten im Homeoffice:

Es lässt sich festhalten, dass das Arbeiten im Homeoffice sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer eine interessante Option darstellt. Leider sind damit Risiken verbunden. Die oben genannten Tipps und Richtlinien minimieren diese Risiken jedoch. Nehmen Sie diese daher bitte zu Herzen.

Möchten Sie Ihr Unternehmen besser vor Cyberkriminellen schützen? Melden Sie sich jetzt für die kostenlose 14-tägige Testphase für Guardey’s VPN-Verbindungen an.

Wir sind immer für Sie da, versprochen!

Jetzt kostenlos registrieren und nie wieder Stress mit Cyberkriminalität haben.

14 Tage gratis testen
Dinela Lokvancic
Dinela Lokvancic Marketing-Spezialistin Dinela hält die Online-Präsenz von Guardey auf dem neuesten Stand. Sie erstellt Inhalte, die komplexe Themen der Cybersicherheit verständlich machen, und hilft Unternehmen zu verstehen, warum Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein für ihre Teams wichtig sind.
Sind Sie bereit, loszulegen?

Schließen Sie sich den über 500 Unternehmen an, die ihre Teams bereits mit Guardey schützen

Starten Sie Ihre kostenlose 14-tägige Testphase
14 Tage kostenlos · Keine Kreditkarte · Voller Zugriff · Einrichtung in 5 Minuten
Oder vereinbaren Sie eine individuelle Vorführung