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Wie KPN dem Museum Boijmans Van Beuningen dabei half, das Sicherheitsbewusstsein einfacher zu verwalten

Über das Museum Boijmans Van Beuningen

Das Museum Boijmans Van Beuningen ist eine der renommiertesten kulturellen Einrichtungen der Niederlande.

Zu den Mitarbeitern gehören sowohl Büroangestellte als auch Mitarbeiter, die ständig mit Besuchern zu tun haben, wie Sicherheitspersonal, hospitality , Führer und Mitarbeiter im operativen Bereich.

Sie haben nach wie vor Zugangsdaten, Zugriff auf Systeme und erhalten E-Mails. Aber sie verbringen ihren Tag nicht vor dem Bildschirm. Das macht die Sensibilisierung für Sicherheitsfragen komplexer. Schulungen müssen sich in den realen Arbeitsalltag einfügen, statt ihn zu unterbrechen.

Zu diesem Zweck arbeitet das Museum Boijmans van Beuningen eng mit KPN zusammen. Über KPN wird es von dem Sicherheitsberater Gerard van Bakel begleitet, der dabei hilft, das Bewusstsein in praxistaugliche Maßnahmen umzusetzen.

Die Herausforderung: Hoher Aufwand, begrenzte Passgenauigkeit

Das Museum Boijmans van Beuningen hatte bereits Maßnahmen zur Förderung des Sicherheitsbewusstseins ergriffen, doch die bisherige Lösung stützte sich auf umfangreiche, videobasierte Inhalte, deren Pflege mit erheblichem Aufwand verbunden war. Jeder Zyklus erforderte die manuelle Auswahl von Themen, die Erstellung von Kampagnen und die Erfassung der Teilnehmerzahlen. Für Bud Scheffer, Leiter der IT-Abteilung, und KPN bedeutete dies einen äußerst aufwendigen Prozess der Koordination und Steuerung der Sensibilisierungsmaßnahmen.

Das Format passte zudem weniger gut zur vielfältigen Belegschaft des Museums. Herkömmliche Schulungen erforderten über längere Zeiträume hinweg ungeteilte Aufmerksamkeit, was für die Mitarbeiter im Publikumsbereich nur schwer in ihren Zeitplan einzubauen war.

Wir wollten den „Kaffeepausen“-Effekt vermeiden, bei dem die Leute ein Schulungsvideo starten, sich einen Kaffee holen und erst zurückkommen, um das Häkchen zu setzen. Mit Guardey haben wir diese Passivität durchbrochen.
Bud Scheffer Leiter der IT-Abteilung im Museum Boijmans van Beuningen

Zudem wirkten die Inhalte oft losgelöst von der Realität eines Museums.

In einem Museum oder im Gesundheitswesen sollte man keine Schulungsvideos zeigen, in denen Menschen in Anzügen hinter einem Schreibtisch sitzen. Das entspricht nicht der Realität der Menschen, die vor Ort arbeiten.
Gerard van Bakel Sicherheitsberater bei KPN

Ein anderer Ansatz durch KPN

KPN führte Guardey in der Erwartung ein, dass dieser Ansatz für bestimmte Kunden besser geeignet sein würde. In der Praxis erwies sich das Gamification-Element als besonders wirksam und sorgte für ein starkes Engagement unter den Mitarbeitern.

Anstelle von regelmäßigen Kampagnen bietet Guardey ein kontinuierliches Modell an, das auf kurzen, wöchentlichen Herausforderungen basiert, die nur wenige Minuten in Anspruch nehmen. Für das Museum Boijmans van Beuningen bedeutete dies eine sofortige Umstellung. Der geringere Zeitaufwand erleichterte es den Mitarbeitern im operativen Bereich, über ihre Mobilgeräte teilzunehmen, während die Gamifizierung einen natürlichen Wettbewerbsgeist innerhalb der Teams weckte.

Aus Sicht von KPN hat sich auch die Rolle des Beraters weiterentwickelt.

Wir sind nicht mehr damit beschäftigt, jedes Mal neue Kampagnen auf die Beine zu stellen. Der Fokus verlagert sich auf den Dialog: Wie kann man die Menschen wirklich einbinden?
Gerard van Bakel Sicherheitsberater bei KPN

Das Ergebnis: Digitale Hygiene in der Praxis

Da ein Großteil der manuellen Einrichtungsarbeiten entfällt, haben sowohl das Museum Boijmans van Beuningen als auch KPN wieder Zeit gewonnen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Kommunikation und Kultur. Die Schulung wird nun als zügig und leicht zugänglich empfunden.

Bud Scheffer sieht in dieser Veränderung einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Mitarbeiter ihre Verantwortung wahrnehmen. Er merkt an, dass Mitarbeiter zwar häufig unterwegs ihre E-Mails abrufen (wodurch es leichter ist, Warnsignale auf einem kleinen Mobilbildschirm zu übersehen), häufige Mikro-Lernmomente sie jedoch wachsam halten.

Sicherheitsbewusstsein ist nicht mehr nur eine von oben verordnete Pflicht, sondern eine gemeinsame Teamleistung. Durch die Senkung der Einstiegshürden hat das Museum Sicherheit zu einer Gewohnheit gemacht und nicht zu einem Hindernis.

Das Bewusstsein für Cybersicherheit ist wie das Händewaschen nach dem Toilettengang; es ist grundlegende digitale Hygiene, die für jeden Mitarbeiter zur Selbstverständlichkeit werden muss.
Bud Scheffer Leiter der IT-Abteilung im Museum Boijmans van Beuningen

Blick in die Zukunft

Das Museum Boijmans van Beuningen arbeitet weiter daran, das Sicherheitsbewusstsein im gesamten Haus zu verankern. Dabei liegt der Schwerpunkt zunehmend darauf, Führungskräfte aktiver einzubeziehen, das Sicherheitsbewusstsein in die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu integrieren und die Beteiligung der verschiedenen Teams zu verbessern.

Aber die Grundlagen haben sich geändert.
Bewusstseinsbildung ist nicht mehr nur eine aufwendige, kampagnenorientierte Angelegenheit. Sie lässt sich leichter aufrechterhalten, einfacher skalieren und besser an die tatsächlichen Arbeitsabläufe der Menschen anpassen.


Das Wichtigste auf einen Blick

Guardey half dem Museum Boijmans van Beuningen und KPN dabei, den Schwerpunkt von der Durchführung von Aufklärungskampagnen auf den Aufbau einer kontinuierlichen Kundenbindung zu verlagern. Da nun weniger Zeit für die Vorbereitung aufgewendet werden muss, kann der Fokus auf das Wesentliche gerichtet werden:

Menschen einbinden, ihr Engagement aufrechterhalten und Sicherheitsbewusstsein zu einem festen Bestandteil der täglichen Arbeit machen.

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