2. März 2023 • Cyber-Risiken
Großväter oder Großmütter, die auf Spam-E-Mails von nigerianischen Prinzen hereinfallen, oder Senioren, die ihren PIN-Code blind in einer E-Mail angeben. Ist das Ihre Realität digitaler Ungleichheit? Leider ist digitale Ungleichheit ein umfassenderes Problem als die oben genannten gängigen Beispiele. In diesem Artikel beleuchten wir dieses Problem genauer und suchen nach Lösungen.
Was ist Digitale Ungleichheit?
Digitale Ungleichheit entsteht, wenn keine digitale Inklusion vorhanden ist. In unserer Gesellschaft ist Inklusion ein wichtiges Konzept, bei dem jeder, unabhängig von Herkunft oder Unterschieden, in die Gesellschaft einbezogen und akzeptiert wird. Doch gibt es Bevölkerungsgruppen – auch hier in den Niederlanden –, die mit dem aktuellen Tempo der Digitalisierung nicht Schritt halten können. Dies führt dazu, dass vieles schiefläuft. Immer mehr Dinge können nur noch online erledigt werden.
Forschung der Universität Twente hat gezeigt, dass ein Mangel an guter Unterstützung beim Online-Zugang, der richtigen Ausrüstung, vorhandenen digitalen Fähigkeiten und unzureichenden geeigneten Möglichkeiten, auf das Internet zuzugreifen, Gründe dafür sind, dass die digitale Kluft recht groß ist.
Die Folgen der digitalen Ungleichheit sind erheblich. Vulnerable Gruppen, wie Geringqualifizierte und Menschen mit geringerem Einkommen, werden eher Opfer von Online-Betrug und stoßen schneller auf Fehlinformationen und negative Inhalte. Zudem entgehen ihnen die Vorteile der digitalen Vernetzung: So bietet das Internet die Möglichkeit, Kontakt zu Freunden und Familie aufzunehmen, und es ist möglich, remote zu arbeiten.
Die sozioökonomische Kluft.
Mehrere Faktoren spielen eine Rolle bei der Entstehung digitaler Ungleichheit. Zum Beispiel hat nicht jeder Haushalt Zugang zum Internet. Dies kann auf Kultur oder Religion zurückzuführen sein, aber auch auf ein geringeres Einkommen. Insbesondere Kinder verpassen oft den Anschluss, wenn es um den Erwerb digitaler Kompetenzen geht. Forschungsergebnisse zeigen, dass vier Faktoren für die digitale Inklusion wichtig sind:
- Positive Treiber: Eine positive Meinung über die Internetnutzung zu haben, spielt eine wichtige Rolle bei der Verringerung von Ungleichheit.
- Gute Ausstattung: Eine gute Internetverbindung und ein gutes Gerät (Laptop, Computer oder Mobilgerät) spielen eine wichtige Rolle.
- Digitale Kompetenzen: Vorhandene digitale Kompetenzen zeigen an, inwieweit sich jemand online selbst helfen kann. Wenn jemand digital kompetent ist, ist die Wahrscheinlichkeit digitaler Ungleichheit wesentlich geringer.
- Ausreichende Nutzung: Das Ausmaß und die Art der Internetnutzung sind ebenfalls ein wichtiger Indikator für mögliche Ungleichheit.
An diesen vier Faktoren kann gearbeitet werden, um die bestehende sozioökonomische Kluft zu verringern. Und das ist dringend notwendig, denn digitale Ungleichheit vergrößert diese Kluft nur: Es ist ein Teufelskreis, der die Kluft zwischen Mensch und Technologie sowie zwischen Mensch und Gesellschaft immer weiter vergrößert.
Lösungen für digitale Ungleichheit
Um digitaler Ungleichheit entgegenzuwirken, sind Bildung und Schulung extrem wichtig. Wir müssen berücksichtigen, wie bestimmte Gruppen über das Internet denken und darauf reagieren. Ein guter Ansatz ist entscheidend! Während dieser Schulung können wir sowohl Theorie als auch Praxis behandeln. Zum Beispiel können wir darüber sprechen, was das Internet für die Gesellschaft bedeutet und die Grundlagen digitaler Fähigkeiten Schritt für Schritt üben. Wenn wir die verschiedenen Vorteile digitaler Technologien für jede Nutzergruppe hervorheben – wie zum Beispiel leichter einen Job zu finden oder schnell mit entfernten Verwandten in Kontakt zu bleiben – dann können wir das Image des Internets verbessern. Dies ist wichtig, um Nutzer zu motivieren, sich aktiver mit digitaler Technologie auseinanderzusetzen.
In diesem Zusammenhang ist auch die Verbesserung des Internetzugangs wichtig. Man denke an die Bereitstellung von Computern mit Internetzugang in Gemeindezentren und Bibliotheken sowie die Ausleihe von Laptops an Jugendliche aus ärmeren Haushalten.
Es ist auch wichtig, dass in den gesamten Niederlanden darauf geachtet wird, welche Rolle die digitale Welt spielt, auch im Gesundheitswesen. Die Erkenntnis, dass die Digitalisierung nicht für jeden einfacher und bequemer ist, kann im Vorfeld viel Ungleichheit verhindern. Es gibt noch viel zu gewinnen durch die Entwicklung breiter Programme zur Verbesserung der digitalen Inklusion.
Guardey erkennt die bevorstehende Herausforderung. Die Kluft zwischen Mensch und Technologie muss verringert werden, damit jeder in der Gesellschaft an der Online-Welt teilhaben kann. Gerne tragen wir dazu bei, diese Herausforderung durch einfache und erschwingliche Cybersecurity Software zu lösen. Es ist an der Zeit, die digitale und die physische Gesellschaft ins Gleichgewicht zu bringen. Bringen Sie das Gleichgewicht in Ihr Unternehmen zurück und starten Sie jetzt mit einer kostenlosen 14-tägigen Guardey Testphase.